Warmer Tempelraum mit Kerzen, weichen Stoffen und sanfter Abendatmosphaere

18:30 bis 21:00 Uhr für Ankommen, Verkörperung und Ausklang

Ein Abend im Tempel

Ein klar geführter Tempelabend für Erdung, Körperwahrnehmung, Ritual, Stille, sanfte Bewegung, achtsame Begegnung, nährende Berührung und Integration. Der Ablauf gibt Halt und lässt zugleich Raum für dein eigenes Tempo.

Natuerlicher Altar mit Erde, Wurzeln, Kerze, Trockenblumen und Schmetterling als Bild fuer weibliche Urkraft

Worum es geht

Urkraft ist kein Druck. Sie ist Erinnerung.

Im Schmetterlings-Tempel geht es nicht darum, stärker, lauter oder perfekter zu werden. Urkraft meint die stille, lebendige Kraft, die entsteht, wenn du dich selbst wieder ernst nimmst: deinen Körper, deine Grenzen, deine Sehnsucht und deine Wahrheit.

Der Abend lädt dich ein, vom äußeren Funktionieren in ein inneres Lauschen zu wechseln. Dort darf sich zeigen, was gehalten, verwandelt oder einfach gesehen werden möchte.

Ein Abend im Tempel

Ritualschritte

Die heilige Ordnung unserer Zusammenkunft gibt Orientierung, ohne Druck zu erzeugen. Wir gehen Schritt für Schritt von der eigenen Körperpräsenz in die Begegnung.

  1. Individuelles Ankommen

    Du kommst in deinem Tempo an, findest deinen Platz und lässt über Atem, Stille und Körperwahrnehmung den Alltag los.

  2. Gemeinsames Ankommen

    Im Kreis verbinden wir uns mit der Erde, nehmen einander wahr und landen gemeinsam im Raum.

  3. Eröffnung und Intention

    Räucherung, Elementearbeit oder ein einfaches Ritual öffnen den Tempelraum und richten unsere gemeinsame Intention aus.

  4. Den eigenen Körper öffnen

    Eine schamanisch inspirierte Körperreise und Stille laden dich ein, dich selbst feiner zu spüren und innerlich weich zu werden.

  5. Verkörperung

    Sanfte somatische Übungen für Nacken, Schultern und Oberkörper helfen dir, den Alltag auszuatmen und wieder mehr Weite, Aufrichtung und Körperpräsenz zu spüren. Rhythmus, Bewegung und Tanz bringen das Erlebte in den Körper: frei, sanft, kraftvoll oder ganz leise.

  6. Aus Präsenz in Begegnung

    Über Blickkontakt, klare Grenzen und bewusstes Einverständnis öffnen wir uns behutsam für Kontakt.

  7. Tempelübung mit nährender Berührung

    Achtsame Begegnung und nährende Berührung sind ein bewusster Teil dieses Weges. Sanfte Rituale wie achtsames Handhalten, eine Geste an Arm oder Schulter oder eine einfache Partnerübung laden dich ein, Berührung achtsam zu geben und zu empfangen, ohne etwas leisten oder zulassen zu müssen.

  8. Integration

    Worte, Stille oder Gebet geben dem Erlebten einen würdevollen Rahmen und lassen es im Körper nachklingen.

  9. Abschluss in Dankbarkeit

    Wir schließen den Raum bewusst, danken dem Kreis und kehren geerdet in den Alltag zurück. Danach darf der Abend bei einer Tasse Tee langsam ausklingen.

Haltung der Übungen

Was die Praxis im Tempel trägt

Die Übungen sind kein Programm, das du erfüllen musst. Sie öffnen einen achtsamen Rahmen, in dem Stille, Bewegung, Berührung und ehrliches Spüren zusammenwirken dürfen.

Begegnung ohne Agenda

Achtsame Begegnung und nährende Berührung wollen nichts reparieren, lösen oder verändern. Sie laden dich ein, im Körper anzukommen, Nähe bewusst wahrzunehmen und zu spüren, was stimmig ist.

Stille statt Erklären

Nicht alles muss ausgesprochen werden. Hier darf es in Atem, Stille, Bewegung, Blickkontakt oder einem einfachen Ritual Ausdruck finden.

Gefühle in Bewegung

Gefühle müssen nicht analysiert werden. Sie dürfen gespürt, bewegt, betanzt, mit Tönen begleitet oder in Stille gehalten werden, ohne eine Geschichte daraus machen zu müssen.

Struktur und Fluss

Der Ablauf gibt Halt, doch der Abend bleibt lebendig. Innerhalb des Rahmens hören wir darauf, was im Kreis gerade stimmig und tragend ist.

Freiwilligkeit und Grenzen

Du darfst einfach da sein

Du musst nichts können, nichts erzählen und nichts darstellen. Auch Stille, Zuhören, vorsichtiges Spüren und langsames Ankommen sind vollwertige Teile des Rituals. Berührung ist immer eine Einladung: Du darfst Nein sagen, pausieren, beobachten oder eine Übung als Selbstberührung für dich gestalten.

Ankommen Spüren Grenzen Begegnung Berührung Integrieren