Begegnung ohne Agenda
Achtsame Begegnung und nährende Berührung wollen nichts reparieren, lösen oder verändern. Sie laden dich ein, im Körper anzukommen, Nähe bewusst wahrzunehmen und zu spüren, was stimmig ist.
18:30 bis 21:00 Uhr für Ankommen, Verkörperung und Ausklang
Ein klar geführter Tempelabend für Erdung, Körperwahrnehmung, Ritual, Stille, sanfte Bewegung, achtsame Begegnung, nährende Berührung und Integration. Der Ablauf gibt Halt und lässt zugleich Raum für dein eigenes Tempo.
Worum es geht
Im Schmetterlings-Tempel geht es nicht darum, stärker, lauter oder perfekter zu werden. Urkraft meint die stille, lebendige Kraft, die entsteht, wenn du dich selbst wieder ernst nimmst: deinen Körper, deine Grenzen, deine Sehnsucht und deine Wahrheit.
Der Abend lädt dich ein, vom äußeren Funktionieren in ein inneres Lauschen zu wechseln. Dort darf sich zeigen, was gehalten, verwandelt oder einfach gesehen werden möchte.
Ein Abend im Tempel
Die heilige Ordnung unserer Zusammenkunft gibt Orientierung, ohne Druck zu erzeugen. Wir gehen Schritt für Schritt von der eigenen Körperpräsenz in die Begegnung.
Du kommst in deinem Tempo an, findest deinen Platz und lässt über Atem, Stille und Körperwahrnehmung den Alltag los.
Im Kreis verbinden wir uns mit der Erde, nehmen einander wahr und landen gemeinsam im Raum.
Räucherung, Elementearbeit oder ein einfaches Ritual öffnen den Tempelraum und richten unsere gemeinsame Intention aus.
Eine schamanisch inspirierte Körperreise und Stille laden dich ein, dich selbst feiner zu spüren und innerlich weich zu werden.
Sanfte somatische Übungen für Nacken, Schultern und Oberkörper helfen dir, den Alltag auszuatmen und wieder mehr Weite, Aufrichtung und Körperpräsenz zu spüren. Rhythmus, Bewegung und Tanz bringen das Erlebte in den Körper: frei, sanft, kraftvoll oder ganz leise.
Über Blickkontakt, klare Grenzen und bewusstes Einverständnis öffnen wir uns behutsam für Kontakt.
Achtsame Begegnung und nährende Berührung sind ein bewusster Teil dieses Weges. Sanfte Rituale wie achtsames Handhalten, eine Geste an Arm oder Schulter oder eine einfache Partnerübung laden dich ein, Berührung achtsam zu geben und zu empfangen, ohne etwas leisten oder zulassen zu müssen.
Worte, Stille oder Gebet geben dem Erlebten einen würdevollen Rahmen und lassen es im Körper nachklingen.
Wir schließen den Raum bewusst, danken dem Kreis und kehren geerdet in den Alltag zurück. Danach darf der Abend bei einer Tasse Tee langsam ausklingen.
Haltung der Übungen
Die Übungen sind kein Programm, das du erfüllen musst. Sie öffnen einen achtsamen Rahmen, in dem Stille, Bewegung, Berührung und ehrliches Spüren zusammenwirken dürfen.
Achtsame Begegnung und nährende Berührung wollen nichts reparieren, lösen oder verändern. Sie laden dich ein, im Körper anzukommen, Nähe bewusst wahrzunehmen und zu spüren, was stimmig ist.
Nicht alles muss ausgesprochen werden. Hier darf es in Atem, Stille, Bewegung, Blickkontakt oder einem einfachen Ritual Ausdruck finden.
Gefühle müssen nicht analysiert werden. Sie dürfen gespürt, bewegt, betanzt, mit Tönen begleitet oder in Stille gehalten werden, ohne eine Geschichte daraus machen zu müssen.
Der Ablauf gibt Halt, doch der Abend bleibt lebendig. Innerhalb des Rahmens hören wir darauf, was im Kreis gerade stimmig und tragend ist.
Freiwilligkeit und Grenzen
Du musst nichts können, nichts erzählen und nichts darstellen. Auch Stille, Zuhören, vorsichtiges Spüren und langsames Ankommen sind vollwertige Teile des Rituals. Berührung ist immer eine Einladung: Du darfst Nein sagen, pausieren, beobachten oder eine Übung als Selbstberührung für dich gestalten.